Lachen und Yoga

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Was hat Lachen mit Yoga zu tun?

Zwischen den pantomimischen Lachübungen werden tiefe Atemübungen gemacht. Das hat einen beruhigenden Effekt auf die Seele, dazu werden die Körperzellen mit mehr Sauerstoff versorgt. Die Lungenkapazität wird erhöht und somit auch die Fähigkeit zu Lachen.

 

🌬 Tiefes Atmen ist auch ein wichtiger Bestandteil der klassischen Yoga-Stunden. In Kombination mit den Lachübungen wird das tiefe Atmen regelrecht zu einem Ritual. Dadurch, dass beim Einatmen die Arme angehoben werden und beim ausatmen der Oberkörper locker nach unten fällt, dauert das Ausatmen länger als das Einatmen - wie es auch in verschiedenen Pranayama-Übungen beabsichtigt ist. Der Hintergrund: Beim "normalen" Atmen wird - gerade unter Stress - oft sehr flach geatmet, so dass der Sauerstoff-Austausch im Körper eingeschränkt ist.

 

🤩 Während des Lachens bewegen sich rhythmisch das Zwerchfell, die Bauchmuskeln und die Interkostalmuskeln (zwischen den Rippen). Diese Muskeln unterstützen den Körper dabei, die Luft rhythmisch aus den Lungen auszustoßen. Auch zieht sich der Hals zusammen, die Gaumenmuskulatur und die Gesichtsmuskeln. Der erzeugte Effekt ähnelt verschiedenen Yogaübungen, vor allem der Kapalabhati (Stoßatmung) und Bhastrika (Blasebalgatmung), bei denen ebenfalls auf rhythmische Weise all diese Muskelgruppen involviert sind.

👏 Gleiches gilt für das Hoho-Hahaha-Klatschen, das zwischen den Übungen praktiziert wird. Durch das zusätzliche Klatschen werden die Akupressurpunkte in den Handflächen massiert. Einige der Übungen des Lachyoga sind zudem aus dem klassischen Yoga abgeleitet

 

👫 Lachyoga schafft Zusammenhalt und letztendlich eine Atmosphäre von Toleranz, Liebe, Mitgefühl, Vergebung und Achtsamkeit - Werte, die auch in der traditionellen Yoga-Philosophie eine wichtige Rolle spielen.

👯‍♀️ Wie kann ich teilnehmen?⠀

Unter lachverband.org/online-lachsessions
findest du deinen nächsten Online Lachtermin. ⠀

Vielleicht sehen wir uns dort. 💗⠀

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Bild: www.anijaschlichenmaier.com

Quelle: lachverband.org/lachyoga
Europäischer Berufsverband für Lachyoga & Humortraining e.V.

Gesundheitshinweise

Wie du weißt, liegt mir die Gesundheit anderer sehr am Herzen. Auch beim Lachen gibt es daher vor der Anmeldung ein paar Dinge zu beachten:

 

Bei jedem Lachen ändern sich durch die Bewegungen des Zwerchfells und die vertiefte Atmung die Druckverhältnisse in Abdomen, Lunge und Gehirn. Phasenweise steigt der Blutdruck wie bei sportlicher Betätigung.

Liegt eine Erkrankung vor, frage bitte zunächst deinen Arzt oder Heilpraktiker ob du Lachtraining praktizieren darfst.

Dies gilt insbesondere bei: Asthma, dekompensiertem Bluthochdruck, Angina pectoris, Aneurysma, Glaukom (Grüner Star), Leisten- oder Zwerchfellbruch, Bandscheibenvorfall. Bitte frage auch bei einer Schwangerschaft oder kürzlichen Operationen vorsichtshalber deinen Arzt, ob eine Teilnahme am Lachtraining möglich ist. Ebenfalls ist eine vorherige Abklärung mit dem Arzt bei schweren Depressionsverläufen oder Einnahme von Psychopharmaka sinnvoll.

Eine Teilnahme ist nicht möglich bei Borderline-Störungen, manisch-depressiver Erkrankung und Schizophrenie.

Eine Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Akute Erkrankungen oder eine aktuell stattfindende Therapie sind mir vorher mitzuteilen. Die Angebote ersetzen keinen Arzt oder eine Psychotherapie.

 

Quelle: Webseite Cornelia Leisch, 1. Vorsitzende des Europäischen Berufsverbands für Lachyoga und Humortraining e.V. https://www.cornelia-leisch.de/gesundheitshinweise