• Melanie

Mittwoch, 24.02.2021

Corona-Burnout - 10 helfende Anregungen ++ Wildtierklinik im Pub ++ Kaffeesatz statt Streusalz ++

🎵 STIMMUNGSHEBER DES TAGES 🎵

SELBSTFÜRSORGE

Was würde dir heute eine kleine Freude bereiten?


Guten Morgen Held:in,

das sind deine guten Neuigkeiten des Tages. 🤩 YEAH-News

  • Pub in Irland wird zur Wildtierklinik. Mehr

  • Krakau: Kaffeesatz statt Streusalz. Mehr

  • Ideen für eine Stadt, in der sich alle wohl fühlen. Lösungen für das psychische Wohlbefinden. Mehr

🤗 #feelgood Anregung

  • Die zehn schönsten Schluchten Deutschlands. Mehr

  • Corona-Burnout - 10 Anregungen, die dir helfen können. Mehr

  • Whataboutism: Was das ist und wie du kontern kannst. Mehr

🥰 Today’s Inspiration


- GEDANKENVERKEHR -


Ich wollte heute Mittags "schnell" den Müll rausbringen und traf auf einen meiner Nachbarn. Wir unterhielten uns. Ich erfuhr: er ist 92 Jahre, geistig fit, sieht nur noch auf dem linken Auge, pflegt seine an Demenz erkrankte Frau seit zwei Jahren, hat eine Orgel in der Wohnung, wurde mit 16 Jahren zum Krieg eingezogen, aber zum Glück nie eingesperrt. Ich erfuhr noch die ein oder anderen Dinge. Dann kam meine direkte Nachbarin, mit der ich immer über den Balkon quatsche, mit ihren Einkaufstüten. Die beiden kennen sich, denn sie wohnen schon seit den 50ern hier in dem Haus. Von ihr weiß ich auch Einiges. Sie ist 88 Jahre, spricht immer noch gut Englisch, weil sie in Alaska ein Haus hatten, sie reiste viel, sie liebt Menschen und die Sprache, sie sieht nur noch 1% und geht trotzdem noch selbst einkaufen und sie unterhält sich sehr gerne mit anderen Menschen. Wir haben in der halben Stunden viel zusammen gelacht. Das tat mir so gut. Und zeitgleich machte es mich nachdenklich und traurig. Seit einem Jahr sitzen sie nun schon in ihren Wohnungen. Ich habe schon mal angeboten zu helfen, das wollen sie aber nicht. Sie wollen es alleine schaffen und lassen sich einfach nicht unterkriegen. Wie es innen drin wirklich aussieht, weiß ich nicht. Aber es hat mich heute wieder einiges gelehrt. Danach rief ich meine Oma an. Sie hat sich auch richtig darüber gefreut.

Manchmal wünschte ich, ich könnte die Welt retten. Ich bewundere Menschen und ihre Geschichten. Ich bewundere alle Menschen. Nicht nur das. Ich bin unfassbar dankbar, dass sie mich an ihren Geschichten, an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Das ist ein Geschenk.

Durch Zuhören kann ich empfangen, lernen, mich selbst immer wieder überprüfen und mich daran erinnern:

Was würde ich bereuen nicht getan zu haben, wenn ich auf mein Leben zurück blicke?


- ENDE -


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